Freitag, 5. Juli 2013

I Wash Cars vs. People Like ¥øµ

Beef gibt es immer mal. Vor allem Rapper haben sich ja ständig wegen irgendeinem Scheiß in den Haaren (es gibt Leute, die Edgar Wasser dissen, also gibt es praktisch alles), aber auch im Metal soll das vorkommen. Dabei ist diese Szene trotz all den Songs über rumhurende Freundinnen und andere Hurensöhne des Lebens doch eigentlich recht friedlich. Wenn man mal von Ronnie Radke absieht.

Wer Radke nicht kennt; ehemals Sänger von Escape the Fate ('Dying Is Your Latest Fashion' ist ein richtig tolles Album!) wurde er wegen Anstiftung zum Mord 2008 zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Dort gründete er eine neue Band, Falling in Reverse, die vor kurzem ihr zweites Album 'Fashionably Late' releaste. Inklusive Dubstep- und Rap-Elementen.

Und I See Stars? Die sind eine ganz "normale" Synthcore-Band, die mittlerweile ihr drittes Album 'Digital Renegade' veröffentlicht haben. Nun haben FiR und ISS gemeinsam getourt, mit FiR als Headliner. Irgendwann jedoch schmiss Radke die Band raus, weil sie äußerst unzuverlässig seien und überhaupt irgendwas mit Drogen. Hier gibt es aber auch wieder zwei Versionen, einmal die von Radke, der schon im Gefängnis über seine ehemaligen Bandkollegen bei Escape the Fate herzog und überhaupt ein ziemliches Problem mit der Welt zu haben scheint - und dann die von I See Stars und deren Label Sumerian Records.

Hier haben wir nun also einen ernsthaften Konflikt. Und wie löst man das? Na klar, mit einem Disstrack! 
Der von Ronnie Radke ist leider nicht mehr auf YouTube zu finden, vielleicht hat irgendjemand bemerkt, wie peinlich das ist. Zeilen wie "I See Stars is gay" oder "I See Stars? More like I Wash Cars!" sind wirklich nicht die Aufmerksamkeit wert, die sie durch diesen Artikel bekommen. I See Stars haben das ganz anders gelöst - im Gegensatz zu Radke versuchen sie nicht vergeblich zu rappen. Sie bleiben bei dem, was sie können. Sicher auch nicht der beste Song, aber trotzdem ein Schlag ins Gesicht für Ronnie Radke.